1. Jul. 2007

Schweden, das Ziel der Reise, für meine Frau ein Erholungsurlaub, für meinen Sohn und seinen Kumpel ein Abenteuer- und Erlebnisurlaub, für mich als Angler eben ein Angelurlaub. Willkommen zum nächsten teil der Reise.

Geschafft, auf der Fähre angekommen! Es ist nicht mal so schlimm auf diese Dinger drauf zu fahren, wie man sich das im Allgemeinen vorstellt. Obwohl ich schon mal Schwierigkeiten damit hatte, mit meinem letzten Auto, einem Nissan Primera Kombi 2.0 TD (älteres Modell). Leider hatte der Wagen einen Wendekreis wie eine S-Bahn und ein Turbo-Loch von 20 bis 200! Ich wollte also auf die Fähre auffahren, musste aber leider eine Schrägung hoch, und da der Nissan nicht gerade eine Bergziege war, hatte ich reichliche Probleme nach einem Zwischenstop die restliche Rampe zu schaffen. Aber diesmal, mit anderem Fahrzeug und direkter Zufahrt, ging alles wie von selbst, die Fähre war dann auch noch erfreulich leer.

Die Scandlines die, die Fähren über den Fehmarnbelt mit fünf Schiffen im 30 Minuten Takt betreiben, sind ein Dänisch/Deutsches Gemeinschaftsunternehmen mit Sitz in Rostock-Warnemünde und Kopenhagen. Aber das nur am Rande, zur Beruhigung der Gemüter, die bei Fähren immer an Italienische Seelenverkäufer denken. Die Schiffe sind hochmodern und haben eine freundliches und kompetentes Personal. Besonders ein blondes Exemplar eines weiblichen Einweisers erscheint mir hier recht kompetent…

Als unser Auto an seinem Platz stand, die Handbremse angezogen, und der Hauptteil der Reisenden sich von Ihren Auto’s entfernt hatte, um auf die oberen Decks zu gehen, machten auch wir uns auf den Weg. Als wir dann über einige Treppen an das Oberdeck gelangen, hatte die Fähre schon abgelegt. Weil die Fähren von Puttgarden nach Rødby nur 45 Minuten fahren, bleibt nicht allzu viel Zeit den Maritimen Flair zu genießen. Denn nach 15 Minuten wird der Bordeigene Supermarkt eröffnet, der Urlauber die Gelegenheit bietet ihre Urlaubskasse etwas zu erleichtern. Leider bin auch ich ein leicht zu überzeugendes Opfer dieses gut sortierten kommerziellen Überangebots, besonders Schokolade und Pfefferminz-Bonbons haben sich schnell in meinen Einkaufskorb gerettet.

Nach der Shopping-Tour bleibt nur noch zeit, sich kurz die Seeluft um die Nase wehen zu lassen, um dann schnell wieder zum Auto zu gehen und sich auf die Weiterfahrt vorzubereiten. Mit Süßigkeiten versorgt, freuten sich alle auf die nächste Etappe der Reise. Nachdem die Fähre in Dänemark angelegt hatte, wurden die Schiffstore geöffnet und wir konnten fahren. Der erste Abschnitt der Strecke ist noch keine Autobahn, aber trotzdem ließ sich zügig fahren. Man fährt anfangs immer auf der Europastraße 47, die Zeitweise mit der E55 auf einer Route verläuft und später dann noch mit der E20 zusammenläuft, der man dann Richtung Kopenhagen und Malmö folgt (Link).

Dänische Autobahn / Brücke in der nähe von MönDie recht unspektakuläre Strecke durch Dänemark, unterbrachen wir nur auf höhe von Roskilde um menschlichen Bedürfnissen nachzukommen. Die Fahrt durch København (Kopenhagen) war dank der vorbildlichen Beschilderung einfach und ohne Probleme. Kopenhagen steht für mich, seit der super genialen Serie „ Der Adler“ in einem ganz anderem Licht da. Irgendwie machte mir die Serie erst bewusst das diese Stadt in ihrer Lage und mit der Geschichte die Sie hat, für Skandinavien ein Dreh und Angelpunkt ist.Öresund-Brücke Kopenhagen/Dänemark Richtung Malmö/Schweden

Immer den Schildern Richtung Malmö folgend, hatten wir dann Dänemark verlassen und waren auf direktem Weg zur Öresund-Brücke. Wobei der erste Teil der Strecke ein Tunnel ist, was einem im ersten Moment etwas komisch vorkommt. Wenn man dann aus dem Tunnel kommt, sieht man die Brücke, die schon recht beeindruckend ist.

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1 Kommentar »

  1. holger schreibt:

    Hallo!
    Vielen Dank für Deinen Beitrag! Wir fahren Übermorgen in die Nähe von Boras nach Schweden und es ist sehr von Vorteil viele Infos im Vorfeld erhalten zu können.
    Grüße
    Holger

    7. Jul. 2011 | #

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