29. Jun. 2007

Unser Urlaubsziel Schweden, ein Haus direkt am Vänern. Das sollte so ziemlich das beste sein was einem Angler passieren kann. Das gesamte Angel-Equipment ist sauber verstaut, die extra für diesen Urlaub angeschafften Angelruten und -rollen wartet sicher genauso ungeduldig wie ich auf den ersten Einsatz am Wasser.

Es ist morgens 5 Uhr 30! Um die Fähre der Vogelfluglinie in Puttgarden rechtzeitig zu erreichen ist rechtzeitiges Aufstehen leider nötig. Schon vor Wochen im Netz gebucht, sicher ist sicher! Wir habe es ja vergleichsweise leicht nach Skandinavien zu kommen, da wir nördlich von Hamburg leben, bleiben uns Sachen wie Elbtunnel und Co erspart. Trotzdem müssen wir minimal 1,5 Stunden für den Weg einplanen, das ganze ohne mögliche Staus, aber wer ist schon morgens vor sechs unterwegs.

Über Bad Segeberg und die Bundesstraße 432 durch Ahrensbök Richtung A1 (Link). Dieser teil der Autobahn 1 ist im Gegensatz zu vielen anderen Autobahnen recht stressfrei. Die großen Städte wie Hamburg und Lübeck sind, auch wenn man aus dem Süden der Republik kommt, hinter einem und bis zum Ende der Autobahn hinter Oldenburg ist ein Stau recht unwahrscheinlich (Link).

Auf dem Rücksitz sitzen, für 9 Jährige, zwei recht entspannte Jungen, mein Sohn Johnny und sein Kumpel Lucas. Mit einem extra für diese Situation vorbereiteten Frühstück ruhig gestellt, scheinen Sie die Fahrt mit einer, in diesem Alter ungewöhnlichen Ruhe zu ertragen.

Unangefochten erreichen wir Oldenburg und somit das Ende der Autobahn, hier wird in sehr großen Maßstab gebaut, aber da es ein Samstag und dazu noch vor 7 ist, ist alles ruhig. Trotzdem ist nach der zügigen Fahrt auf der Autobahn, ein durchfahren dieser sehr langen Baustellen nervtötend (Link).

Als dieser Engpass durchfahren ist und die Fehmarnsund-Brücke in Sicht kommt, schaue ich auf die Uhr, „Mist“, wie üblich zu spät. Die Fähre geht um 7:15 Uhr und es ist jetzt schon 6:57 Uhr. In fünf Minuten beginnt der Check-In und vor mir liegt noch die gesamte Insel Fehmarn. Also den Fuß auf’s Gaspedal und die maximale Geschwindigkeit optimal ausnutzen (Link). Um 7 Uhr und 12 Minuten fahren wir auf die breite Front der Fährlinien-Schalter zu.

Mittlerweile haben wir uns damit abgefunden die nächste Fähre zu nehmen, die halbe Stunde Verzögerung fällt bei über 10 Stunden Fahrt wohl auch nicht ins Gewicht. Den Zettel mit der Registriernummer der Onlinebuchung und das schon fertig abgezählte Geld reiche ich der netten Dame in dem Schalter. Nur einen Augenblick später reicht sie mir die Fahrkarten für die Fähre und die Öresund-Brücke und sagt mit einem sehr angenehmen Akzent „Bitte die Bahn 3, und fahren Sie gleich durch!“. Wir dürfen also direkt vom Schalter auf Schiff fahren, das nenne ich mal »Buchungsvorteil«.

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2 Kommentare »

  1. Stefanie Rehter schreibt:

    Schreib schnell weiter, bin gespannt was ihr so erlebt habt.
    Wo ging es hin?

    29. Jun. 2007 | #

  2. admin schreibt:

    Wo es hin ging… nach Schweden 🙂
    Aber das war ja nicht anders zu erwarten… den Rest kannst Du lesen 😉

    29. Jun. 2007 | #

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