7. Aug. 2007

Angeln in Schweden auf einem größeren See macht erst so richtig Spaß wenn man mit einem Boot angeln kann. Deswegen sollte man, wenn man begeisterter Angler ist, darauf achten das bei dem Ferienhaus das man bucht ein Boot verfügbar ist, falls man nicht schon selbst eines mitbringt. Wer aktiv mit der Spinnrute Raubfischen nachstellen möchte, ist sogar auf ein Boot angewiesen, man ist ja schließlich nicht der erste der das Ferienhaus nutzt und in dessen Umgebung angelt. Man kann gezielt erfolgversprechende Stellen im See oder an dessen Ufer aufsuchen und dort angeln.


Glücklicherweise kann man bei einem Haus mit direktem Zugang zu einem See sehr oft ein Boot dazu mieten oder dies ist manchmal auch schon mit im Preis mit enthalten. In Schweden braucht man keinen Bootsführerschein um auf einen See hinaus zu fahren, trotzdem sollte man sich vorher eingehend mit diesem Gefährt vertraut machen. Nichts ist Peinlicher als vor einigen lächelnden Schweden mit voller Fahrt auf den Anleger zu prallen… Man sollte seinem Können nach, vorsichtig und defensiv fahren.

Hat man die Angelstelle erreicht, sollte man daran denken, das selbst in einem See Strömung ist, also das man treibt. Wenn man einen Anker hat, sollte man diesen auch verwenden um das Boot zu fixieren. Hat man diesen nicht, achtet man auf die Strömungsrichtung und rudert von Zeit zu Zeit zurück.

Einfach irgendwo auf dem See anhalten und die Köder auswerfen, bringt selbst in Schweden nicht viel, außer vielleicht die Erfahrung das die Fische nicht schlange stehen um gefangen zu werden. Man sucht sich markante Stellen im See oder am Ufer, das können versunkene Baumstämme, kleine Buchten, Seerosenfelder oder wenn man sie erkennt Untiefen und und sogenannte Barschberge sein. Dann fängt man an, diese Stelle mit dem Köder abzusuchen, falls sich nichts tut, steuert man die nächste Stelle an.

Köder zum HechtfangAls Köder können alle Arten von Kunstköder, sowie Fischfetzen zum Einsatz kommen. Welche Farbe, Größe oder Form dieser Köder haben sollte, liegt am Wetter, Wasser und der Jahreszeit. Generell kann man sagen, das man im Frühjahr und Herbst größere Köder verwendet, wobei schwedische Fische merkwürdigerweise gern große Köder mögen. Bei der Wahl der Farbe kann man sagen: je heller es ist, desto heller sollte auch der Köder sein. Aber auch das ist unterschiedlich, an einem Tag ist Köder und Farbe richtig, am anderen Tag sind sie vollkommen falsch.

An Bord sollten das nötige Angelgeschirr, Köder und Kescher sein. Was niemals vergessen werden sollte und überaus wichtig ist, sind Schwimmwesten, bitte niemals diese Lebensretter vergessen!

Mehr zu diesem Thema hier:

    • None Found


 

Nordland-Shop

 

2 Kommentare »

  1. peggy schreibt:

    Hallo nach schweden die Värmland Angler…Zander und Hecht liegen eng beinander

    groß und dick soll er sein ,wenns er nicht ist kann auch ein Barsch was schönes sein…

    hochgeholt und abgekämft…..ausgenommen und gebuttert…wird er am nachmittag auf dem grill gefuttert….. 9.5 kg schwer und fisch gekocht und ich weis gelebt hat er noch…….

    5. Feb. 2008 | #

  2. Die richtige Rute zum jerken - jerkbait rute - jerken Zubehör - Jerkbait angeln - Fishingstar schreibt:

    […] rate ich davon ab mit einer Spinnrute zu jerken. Ich habe zwar schon oft beobachtet, dass auf diese Weise geanglet wird. Doch wenn man […]

    19. Sep. 2008 | #

Kommentar schreiben

RSS-Feed für diese Kommentare. | TrackBack URI